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Tipps rund um Hardware

Hier finden Sie Tipps für die Auswahl und den Einbau von Hardware.

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PCs/Computer

Hier finden Sie Informationen, was Sie beim Kauf Ihres Systems beachten sollten. Gern beraten wir Sie natürlich auch persönlich.

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SO-BIT PCs - Welche Serie ist die Richtige?

Sicher haben Sie schon bemerkt, dass wir Komplettsysteme anbieten und sich vielleicht gefragt, was der richtige PC für Sie ist. Hier stellen wir Ihnen die Computer-Serien vor und erläutern die Unterschiede.

WorkR

Auch wenn wir denken, dass Sie es schon geahnt haben. Unsere WorkR-PCs sind ausgelegt auf den Büroeinsatz, wo ein dezentes Gehäuse und gute Arbeitsleistungen in Anwendungen gefragt sind und weniger Wert auf Multimedia gelegt wird. Wenn Sie Ihren PC zuhause für ähnliche Arbeiten einsetzen wollen, macht jeder WorkR-PC natürlich auch bei Ihnen eine gute Figur. Und mit den günstigen Optionen lassen sich auch Multimedia-Inhalte hervorzaubern.

KennR

Ein KennR-PC bietet stets höchste Reserven. Seine hochwertigen Komponenten erhöhen die Langlebigkeit weiter. Hochwerte Bauteile und aktuelle Prozessoren sorgen dafür, dass ein SO-BIT KennR-PC Ihnen lange Freude bereitet, egal ob bei der Videobearbeitung oder als Arbeitstier.

ZockR

Der ZockR ist der ideale PC für Spieler. Stets aktuelle Grafiktechnologie, leistungsfähige Netzteile von namhaften Herstellern, spezielle Gaming-Gehäuse und das alles bei den gleich strengen Vorgaben eines KennRs. Das macht Spaß.

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Notebook, Netbook oder PC?

Viele Kunden nutzen derzeit ausschließlich ein Notebook, andere wiederum schwören auf ihren guten alten Desktop und wieder andere kaufen einen All in One PC, also einen Monitor mit PC drin. Einige kaufen dazu wiederum ein Netbook, das aber fast aussieht wie ein Notebook. Was sind also die Unterschiede? Was kauft wer? Und was ist ein Slate?

Desktop PC

Desktop PCs gibt es inzwischen in verschiedenen Formen, am gebräuchlichsten ist ein Midi-Tower, also ein stehendes Gehäuse, das unter den Tisch passt. Wenn Ihnen das zu sperrig ist, kann man den PC aber auch in kleine Gehäuse bauen, die kaum größer sind als 2 Packungen Druckerpapier und sich zum Teil auch bequem auf dem Tisch unterbringen lassen. Der Grund, warum sich Desktop PCs trotz ihrer Größe weiter gut verkaufen liegt in der Leistungsfähigkeit. Miniaturisierung bedeutet immer auch Verzicht und während ein Notebook heutzutage normalerweise 2 Kerne mit kaum mehr als 2 Ghz im Prozessor mitbringen, werkeln im PC oft 4 Kerne bei etwas mehr als 3 Ghz Takt.

Die Vor- und Nachteile sind dann auch offensichtlich:

Vorteile
+ Preis-/Leistung
+ Geschwindigkeit
+ Speicherkapazität
+ Erweiterbarkeit

Nachteile
- Größe
- Optik/Eleganz
- Mobilität

Fazit: Nicht ohne Grund am meisten gekauft.

All in One PC

All in One PCs bieten im Grunde eine optisch aufgehübschte Art, ein Notebook aufzustellen. Sie verbinden Notebook-Technik mit einem Flachbildschirm, der dadurch kaum größer wird und den gesamten Rechner beinhaltet. Die Leistungsfähigkeit ist dadurch in etwa auf dem Niveau eines Notebooks, der Preis - von einigen fragwürdigen Konstruktionen abgesehen - eher höher. Dass Sie ihn nicht tragen können, entlohnt er mit einem gefälligen Design und einem großen Monitor.

Die Vor- und Nachteile im Überblick:

Vorteile
+ Optik
+ Größe

Nachteile
- Geschwindigkeit
- Erweiterbarkeit
- Preis-/Leistung

Fazit: Nur für Ästheten zu empfehlen.

Notebook

Notebooks kennt wohl inzwischen jeder. Sie sind verfügbar in verschiedenen Größen von 12", also etwa einem DIN A4 Block bis hin zu 19", also einem "fast richtigen" Bildschirm. Die Leistungsfähigkeit ist auf den Preis gesehen durch die Bank schlechter als bei einem Desktop-PC, der mit Zubehör gleich viel kostet. Das Display im Notebook kann ebenfalls von der Qualität nur selten mit der eines Desktops mithalten. Wer viel Tippen muss, sollte zudem eine externe Tastatur einplanen. Für anspruchslose Büroarbeiten oder mit sehr großem finanziellen Aufwand auch für mehr, kann man aber ernsthaft arbeiten und sogar spielen. Es ergeben sich folgende Vor- und Nachteile:

Vorteile
+ Mobilität
+ Größe
+ Kein "PC Platz" notwendig.

Nachteile
- Geschwindigkeit
- Erweiterbarkeit
- Preis-/Leistung
- Ergonomie

Fazit: Desktop Replacement, also den Ersatz des PC durch das Notebook, halten wir nur in wenigen Fällen für sinnvoll. Eine gute Figur macht ein Notebook dort, wo es auf seine Mobilität ankommt.

Netbook

Ein Netbook sieht aus wie ein geschrumpftes Notebook und ist maximal 12" groß, also etwa so groß wie ein DIN A4 Block. Die Geräte sind günstig und leicht und sehen daher aus, wie der ideale Begleiter für Nutzer, die mit guten Augen unterwegs schnell etwas im Netz nachsehen, oder Notizen machen wollen. Für mehr werden Netbooks nicht beworben und das hat seinen Grund. Ein 5 Jahre alter PC ist in fast jedem Fall schneller als ein Netbook, ein Netbook besitzt kein DVD-Laufwerk und nur geringe Festplattenkapazitäten.

Vorteile
+ Mobilität
+ Größe
+ Preis

Nachteile
- Geschwindigkeit
- Erweiterbarkeit
- Ergonomie

Fazit: Wer sein Notebook nur zum surfen einsetzt und es dabei irgendwie kleiner und leichter haben möchte, sollte sich ein Netbook ansehen. Wer ernsthaft größere Dokumente bearbeitet, sollte bei einem Notebook bleiben.

Slates

Ein Slate ist wie ein Netbook-Display zum anfassen, also etwas kleiner als ein DIN A4 Block. Die Geräte sind leicht und bieten einen Touchscreen für einfache Bedienung. Das einzige ausgereifte Gerät am Markt, das iPad von Apple, wird diesem Anspruch auch gerecht, allerdings sind Sie bei der Wahl der Anwendung ganz auf die Möglichkeiten beschränkt, die Apple Ihnen einräumt. Ihre klassischen PC- oder Mac-Anwendungen werden hier nicht laufen, denn die Hardware ist im Grunde die eines iPhones auf Steroiden.

Vorteile
+ Mobilität
+ Größe

Nachteile
- Preis
- Anwendungsauswahl

- Erweiterbarkeit
- Ergonomie

Fazit: Wer von der Couch aus bequem surfen möchte und wirklich zu viel Geld hat, kann nicht viel falsch machen. Alle anderen schon.

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Komponenten

Hier finden Sie Informationen rund um Komponenten. Denn wenn Sie mehrere hundert Euro für einen PC im Eigenbau ausgeben, dann möchten wir Sie gut beraten. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, dann teilen Sie uns diese gerne mit, natrülich auch, wenn Sie Ideen für einen neuen Artikel haben. Kontaktieren Sie uns.

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Prozessor

Der Prozessor ist das Herzstück des PCs. Er entscheidet, wenn auch nicht allein, über die Arbeitsgeschwindigkeit des PCs. Sicher wurden Sie auch schon auf Anzeigen aufmerksam, in denen mit super-schnellen 3Ghz Prozessoren geworben wurde, mit Dual Core, Quad Core und Cache Angaben. Und vermutlich Fragen Sie sich gerade "Brauch ich das?" Und möglicherweise fragen Sie sich, warum Sie einen Pentium 4 mit 3,2Ghz weggeben sollen, um einen Quadcore mit 2,8Ghz zu kaufen.

Die Taktfrequenz

Die Taktfrequenz, angegeben in Ghz war tatsächlich beim Pentium 4 höher als bei vielen neueren Prozessoren und diese sind trotzdem schneller. Warum? Nehmen Sie an, ein Prozessor muss 15 Zwischenschritte lang eine Devision berechnen, ein anderer braucht aber nur 5. Wenn beide mit 1Ghz Takten, kann der 2. Prozessor 3x so schnell arbeiten. Der Pentium 4 war in dieser Hinsicht kein großer Wurf und wurde in vielen Bereichen von seinem Vorgänger bei weit geringerem Takt deklassiert. Heutige CPUs liefern grob gleichbare Resultate, wobei man sagen kann, dass Intel-CPUs meist eine etwas höhere Geschwindigkeit je Ghz bieten als AMD-CPUs.

Die Kerne

Kerne sind im Grunde das, was früher der ganze Prozessor war. mit dem Hammer der Vereinfachung zugeschlagen bedeutet das, dass ein 4-Kern-Prozessor 4 CPUs hat, rechnerisch also doppelt so schnell ist wie ein "Dual-Core" mit 2 Kernen - wenn die Taktrate gleich ist. Ist das in der Praxis immer so? Nein. Während beim Videoschnitt und bei einigen Mathemathischen Berechnungen (zum Beispiel das Knacken von Passwörtern, weswegen Sie unsere Hinweise in diesem Bereich lesen sollten) die Rechenleistung gut skaliert (also mit der Zahl der Kerne wächst), ist dies bei anderen Dingen nicht so. Die Intelligenz eines Computerspiels z.B. muss oft auf Sie warten. Woher soll der Gegner wissen, was er tun soll, während Sie untätig sind? Eine Schachsimulation kann aber mehrere Zugvarianten aufteilen, ebenso kann ein Strategiespiel, wie Anno 1404, mehrere Figuren gleichzeitig berechnen.

Das Fazit -Brauche ich mehrere Kerne?

Die Frage stellt sich kaum, da es fast nur noch 2 Kerne gibt. 2 Kerne haben den Vorteil, dass ein Kern "mit Ihnen" Arbeitet, während ein 2. Hintergrundanwendungen (Virenscanner, Backups, Musik Player) bedient und Sie weniger Wartezeiten erdulden müssen. Das ist immer sinnvoll, egal was Sie am PC tun. Ein Quad-Core oder gar Hexa-Core (6-Kerne) ist hingegen seltener sinnvoll. Mann kann sagen, dass es in einigen Jahren, wenn Programme darauf ausgerichtet sind, immer mehr Nutzen aus mehr Kernen entsteht.

Bis es soweit ist gilt: Der Gelegenheitssurfer und Vereinsverwalter kommt mit 2 Kernen sicher durch die nächsten Jahre. Schaden kann es aber keinesfalls, mehr Kerne zu haben. Gerade Spieler oder bei Rendering/Videoumwandlung auch einige Anwender können je nach Programm heute schon profitieren. Spielern mit geringem Budget empfehlen wir einen Intel i3, der zwar nur 2 Kerne hat, diese aber durch Hyperthreading oft sehr viel effizienter einsetzen kann und so Vorteile erarbeitet und dafür eine gute Grafikkarte. Einen Quad Core mit einer schlechten Grafikkarte zu kombinieren, ist hingegen für Spieler derzeit hinausgeworfenes Geld.

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Netzteil

Das Netzteil ist eine der meist unterschätzten Komponenten in einem PC. Es wird oft mit einem Gehäuse zusammen gekauft und kostet in diesem Set weniger als ein gutes Netzteil allein. Da ein solcher Markt besteht und Erwartungen weckt, kommt auch SO-BIT nicht umhin, derartige Systeme in Form unserer V-Serie anzubieten. Wir statten hierbei unsere Geräte mit Netzteilen von sehr wenigen unterschiedlichen Anbietern aus, um die Qualität unserer Arbeit nicht ruinieren zu lassen. Aber was macht ein Netzteil so interessant?

Es gibt 3. Aspekte, die dafür sprechen, die Wahl des Netzteils ernst zu nehmen.

  1. Die Effizienz des Netzteils. Ein gutes Netzteil wird mindestens 80% Effizienz in den meisten Lastszenarien bieten, ein schlechtes eher 60%. Was bedeutes das? Ihr Rechner bbraucht während Sie das hier lesen vermutlich etwa 100W. Damit das Netzteil dies bereitstellen kann, braucht ein gutes Netzteil also weniger als 125W, ein nicht so gutes Netzteil 166W. Stellen Sie sich vor, Sie spielen und der PC braucht statt 250W von der Steckdose 333W und wir reden über eine Hausnummer, die ein billiges Netzteil auf lange Sicht teuer werden lässt.
  2. Die Stabilität. Ein gutes und ein schlechtes 650W Netzteil können Sie an vielem unterscheiden. Ein gutes Netzteil mit mindestens 600W wird es ermöglichen, 3-4 PCI-E Stecker zu verwenden, ausreichend Molex- und S-ATA Anschlüsse bereithalten und ist mit Sicherheit mit einer aktiven PFC ausgestattet. Alle Netzteile von Corsair, also ein Großteil unseres Sortiments, sind so aufgebaut. Sie werden feststellen, dass bei einem guten Netzteil ein Großteil der Leistung (80% oder mehr) auf 12V abgerufen werden kann denn nur dort wird Sie in Massen benötigt.
    Kürzlich hielt ich ein Modell in Händen, das von einem No-Name Importeur vertrieben und mit 700W beworben wurde. Erstaunlich war, dass es nur 2 PCI-E Stecker, 3 oder 4 Festplatten Anschlüsse und Kühlkörper besass, die leichter waren als die aus einem ordentlichen 400W Modell. Natürlich besass es eine passive PFC, so dass die Effizienz kaum bei mehr als 70% im Ideafall liegen kann. Ich habe es nicht verbaut, aber ich bin bereit, jede Wette einzugehen, dass dieses Bauteil wenn man es wie spezifiziert belastet nach maximal 24h Dauerlast buchstäblich in Rauch aufgehen würde. Damit aber genau das nicht möglich ist, sind die Anschlüsse beschnitten wie bei einem 400W Netzteil eines ernstzunehmenden Herstellers. Dennoch legen diverse Tests im Internet die Vermutung nahe, dass es selbst mit 450W einen stabilen Betrieb weniger gewährleistet, als ein gutes 450W Netzteil, das man für wenig mehr Geld kaufen kann.
  3. Apropos in Rauch aufgehen. Es wird wohl jedem einleuchten, dass wenn die Bauteile, die ein Hersteller braucht, um ein 700W Netzteil stabil und vor allem sicher herzustellen, ihn etwa 20US $ kosten, ein 700W Netzteil mit einem Endverkaufspreis von 20,00€ in etwa so sicher ist wie eine unangeschnallte Autofahrt mit 200km/h in einem Auto ohne Bremsen. Wenn Sie also letzteres Ihrem Kind verbieten würden, sollten Sie der Investitions- und Kurzschlusssicherheit zu Liebe auch ein Auge darauf haben, dass das Netzteil vernünftig mit Schutzschaltungen ausgestattet ist. Im Idealfall brennt nur die Spannungsversorgung des Mainboards durch, wenn ein zu billiges Netzteil versagt. Im Worst-Case brennt dann zunächst der Rechner, dann der Teppich und irgendwann Ihre Wohnung.

Weil uns Ihre Wohnung wichtig ist, achten wir auch bei den niedrigpreisigen Netzteilen darauf, dass die Qualität nicht ins bodenlose sinkt. Selbstverständlich kann auch ein Corsair-Netzteil ausfallen und selbstverständlich muss ein billiges Netzteil das nicht sofort tun, aber wir tun unser Bestes, im niedrigpreisigen Segment gewisse Mindeststandards zu halten. Dennoch, in diesem Punkt sind wir ehrlich, können wir Ihnen weder raten ein 420W noch ein 600W LC-Power Netzteil mit den vom Hersteller beworbenen Strömen zu betreiben. Das Berücksichtigen wir schon der Erstellung des Angebotes, um Ungemach zu vermeiden.

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Festplatte

Die Festplatte ist das Langzeitgedächnis des PCs. Was immer dauerhaft gespeichert werden soll, landet auf ihr. Programme werden auf ihr gelagert und von dort gestartet. Wenn wir also davon reden, dass der PC "vor sich hin rötert" hören wir, wie die Platte, die ihren Namen daher bekommen hat, dass eine feste Scheibe in ihr rotiert und mit einem Magnetkopf gelesen und beschrieben wird, arbeitet.

"Schnelle Festplatten"

Dass Sie "rötern" mit Wartezeit verbinden, ist kein Zufall. Die Festplatte ist verglichen mit dem Arbeitsspeicher oder gar dem Cache, also einem "Ultrakurzzeitgedächnis" im Inneren der CPU, nahezu unendlich langsam. Arbeitsspeicher kann heute im Normalfall über 15GB Daten pro Sekunde verarbeiten - das sind 3 DVD Filme jede Sekunde. Eine wirklich gute Festplatte unter idealen Bedingungen schafft etwas mehr als 0,1GB pro Sekunde. Ein weiterer Haken: Die Zugriffszeit, also das Warten, bis die passende Stelle gefunden ist. Ein Speichermodul benötigt dazu weit unter 1ms (10 Milliardenstel Sekunden, um genau zu sein), eine Festplatte etwa 10ms, also 10 Tausendstel.

Die Festplatte bildet daher oft einen Flaschenhals, wenn größere Datenmengen verarbeitet werden müssen. Dabei spielt es - gemessen an den sonstigen Speichern im PC - kaum eine Rolle, ob eine stromsparende Platte mit niedriger Drehzahl genutzt wird oder nicht. Da aber eim Start des Rechners oder eines großen Programmes allein auf die Platte gewartet wird, ist es sinnvoll, als Systemplatte - also die Platte, auf der Windows und die Programme liegen -eine möglichst schnelle Festplatte zu nutzen. Bei der Datenablage spielt dies selten eine Rolle.

Pflegefeall Festplatte

Um insbesondere die Zugriffszeiten der Festplatte zu minimieren, sollte diese regelmäßig defragmentiert werden. Mit diesem "Aufräumen" der Platte sorgt man dafür, dass Daten zusammenhängend abgelegt werden. Apropos aufräumen. Oft denken Kunden, ihr PC sei langsam, da sie so viele Programme installiert hätten. Das wäre allerdings in etwa so, als würden Sie langsamer lesen können, weil sie viele Bücher besitzen. Jedem wird einleuchten, dass hier kein Zusammenhang besteht.

Was stattdessen passiert: Im Laufe des Lebens einer Festplatte werden Daten geschrieben und gelöscht. Das ist ganz normal und ist ja auch der Sinn einer Festplatte. Die Daten sind in einem virtuellen Schachbrett angelegt. Nehmen wir an, Sie können pro Feld 3 Buchstaben speichern. Um "Fes-tpl-att-e" zu speichern, benöigen Sie also 4 Felder. Wenn aber gerade nur 2 Zusammenhänge Felder frei sind, können die Daten sortiert sein wie in diesem Bei-spi-el:

Bei-spi-el-Fes-tpl-Bei-spi-el-Bei-att-spi-el-e-Bei-spi-el

Sie haben einen Moment gebraucht, um das Wort zusammen zu setzen? Herzlichen Glückwunsch, sie haben einige Fragmente zusammen gesetzt. Ihre Festplatte macht das andauern für Sie. Um ihr die Arbeit abzunehmen, sollte man je nach Nutzungsart und -häufigkeit alle 2 - 6 Wochen die Festplatte defragmentieren.

Hierbei werden die Daten so angeordnet, dass sich ein einheitliches Bild je Datei ergibt. Also z.B.

Bei-spi-el-Fes-tpl-att-e-Bei-spi-el-Bei-spi-el-Bei-spi-el

Schon müssen Sie nicht mehr suchen und Ihre Platte auch nicht. Aber wirklich schnell sind Festplatten nun trotzdem nicht. Was kann man da tun?

SSD - Speicherkarten für's Grobe

Im Grunde kann man sich eine SSD vorstellen wie einige Speicherkarten aus einer Kamera in einem Gehäuse mit Festplattenstecker. Es kann von mehreren Zellen gleichzeitig gelesen werden und so liegt die Datenrate oft bei dem doppelten einer Festplatte. Aber nur selten braucht man große Datenmengen am Stück. Ein Programm muss z.B. viele kleine Symbole laden, sein Logo, Ihren Brief, 1000 E-Mails. Aber eben selten einen riesigen Klotz. aber gerade bei kleinen Dateien kommen wir zu einem 2. Vorteil der SSD. Die Zugriffszeit einer Festplatte lag bei 10ms, wir erinnern uns an oben. Eine recht langsame SSD kommt mit 0,5ms aus, möglich sind auch Werte von unter 0,2ms. Das in Kombination lässt Sie Dinge tun, die Sie nicht für möglich gehalten hätten.

Haben Sie schonmal duzende Anwendungen gleichzeitig geöffnet? Nein? Dieser PCschon:

Zugegeben, oft braucht man die Leistung einer SSD gar nicht, aber wer sie erlebt hat, wird sie nicht mehr her geben. Da SSDs aber sehr teuer sind, bieten sie sich nicht als einzelne Festplatte an, sondern mehr als Systemplatte mit zusätzlicher Festplatte "für's Grobe". Wir beraten Sie dazu gern.

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